Ziele, Grundideen und Leitbild

 

1) Allgemeine Grundlagen

Der respektvolle Umgang miteinander, gegenseitige Wertschätzung und Toleranz sowie Achtung vor den Menschen, Tieren und Dingen in unserer Umwelt sind uns in der Erziehung der Kinder wichtig.
Das Motto Albert Schweitzers  "Ehrfurcht vor dem Leben" bestimmt dabei das Leitbild der Schule.
In unserer teamorientierten und kindbezogenen Arbeit im Alltag heißt dies in erster Linie, alle Kinder so anzunehmen, wie sie zu uns kommen, ihre Stärken und Schwächen zu erkennen.
Dabei ist die Grundlage jeder Er-ziehung die Be-ziehung. Die Kinder sollen sich an dem Lern- und Lebensort „Albert-Schweitzer-Schule“ aufgehoben, angenommen und wohl fühlen. Nur so ist es möglich, dass die Kinder die Schule als „ihre“ Schule erleben und zu schätzen lernen. Nur so übernehmen sie auch selbst Verantwortung für sich, ihren Lernprozess und ein produktives, soziales Miteinander.
Eben diese Verantwortung zu erlernen gehört zu einem ganzheitlichen Bildungsprozess. Die Schüler sollen nicht nur Inhalte und den vorgeschriebenen Lernstoff bewältigen, sondern in ihrer Persönlichkeit gestärkt werden.  Jedes Kind soll erfahren, dass es etwas kann, Selbstvertrauen gewinnen, soll Anerkennung und Ermunterung erleben, Freude am Lernen entwickeln und die Erfahrung machen, dass sich Anstrengung lohnt. Dazu ist es zwingend notwendig, jedes Kind und seine individuellen Fähigkeiten in den Fokus zu nehmen und individuell in seinem Lernprozess zu begleiten.
Neben allen individuellen Bedürfnissen gehört es aber auch dazu, sich einer Lerngruppe und der Schulgemeinschaft anpassen zu können. Es gilt, eine Balance zu finden zwischen dem Durchsetzen eigener Interessen und der Eingliederung in die Gemeinschaft. Kinder brauchen und lernen Grenzen miteinander und voneinander kennen. Dazu benötigen sie klare Regeln. So sind unsere Schulordnung, gewaltpräventive Maßnahmen und Schülerverträge fest in unserem Schulprogramm verankert. Strukturen, vertraute Rituale und die Durchschaubarkeit zeitlicher Abläufe und Entscheidungsprozesse sind Grundvoraussetzungen für einen erfolgreichen Bildungs- und Entwicklungs-prozess.
Das Schulleben ist aber auch eng mit dem Leben im Elternhaus verknüpft. Erfahrungen, die in der Schule gemacht werden, wirken bis in das Elternhaus hinein; Erfahrungen, die ein Kind aus dem Elternhaus mitbringt, spiegeln sich im Schulalltag wieder. Deswegen ist eine enge und gute Kooperation mit den Eltern gewünscht. Neben den gesetzlich vorgeschriebenen Mitwirkungen in der Pflegschaft und den Schulkonferenzen, wünschen wir uns die Beteiligung am Schulleben (z. B. durch Unterstützung bei Schul- und Klassenfesten, bei Ausflügen und Arbeitsgemeinschaften). Regelmäßige Sprechtage werden durch zusätzliche Gesprächsangebote nach Abstimmung ergänzt. Ein Elterncafe bietet die Möglichkeit zum ungezwungenen Austausch, Elternverträge und zahlreiche Informationsangebote geben den Eltern Einblick in das pädagogische Konzept der Schule und wie die Kinder beim häuslichen Lernen unterstützt werden können.
Unser Schulprogramm und pädagogisches Konzept wird stets evaluiert. Neben regelmäßigen pädagogischen Konferenzen und Fortbildungen sind auch die Aufgaben der Lehrerinnen klar definiert und in einem Konzept niedergelegt. Wir sehen unsere Schule als lernende Schule und sehen unsere pädagogische Arbeit als dynamischen Prozess.

 

2) Gewaltpräventive Maßnahmen

Neben Schulordnung und Richtlinien zum Umgang mit Schulregelverstößen, ist hervorzuheben, dass unser Unterricht und unser Schulleben wie oben bereits erwähnt, so organisiert und ausgerichtet ist, dass die Prävention im Vordergrund steht.
Hierzu sind folgende Maßnahmen besonders hervorzuheben:

Eltern- und Kinderverträge liegen vor, werden aber vor erneuter Ausgabe derzeit überarbeitet.

 

Zurück