Kooperation mit dem WPZ

Kontinuierlich nehmen unsere Schüler und Schülerinnen in Kooperation mit dem WPZ an folgendem umweltpädagogischen Programm teil:

1. Jahrgang
a) Die Kinder lernen ihre Klassenbäumchen kennen, pflanzen sie in Töpfe und bringen sie in ihr Klassenbeet.
b) Bei einem Waldspaziergang lernen die Kinder den Aufbau des Waldes in den verschiedenen Schichten kennen.

2. Jahrgang
a) Die Kinder besuchen ihr Klassenbeet und erleben die Entwicklung ihrer Bäumchen (z.B. Messen der Größe und Zählen der Blätter).
b) Bei einem Waldspaziergang lernen die Kinder die bezogenen Lebensräume und ihre Behauptung in den schon bekannten Schichten des Waldes durch die entsprechenden Bewohner kennen. Weiterhin bieten wir an, mit den Kindern in der Schule den „Wald im Karton“ zu bauen.

3. Jahrgang
a) Die Kinder besuchen wieder ihre Bäumchen im Klassenbeet
b) Wiederholung der Waldkenntnisse vom 1. und 2. Jahrgang; neu: Lebensraumbedrohung bzw. -zerstörung durch Räuber und Menschen.
       Der Mensch ist Gast im Lebensraum Wald.
c) Wie lebt der Baum? Wurzel - Wassertransport - Baumkrone
Weiterhin bieten wir Ihnen die Führung durch unsere Imkeranlage an.

4. Jahrgang
a) Die im 1. Jahrgang gepflanzten Bäume haben eine stattliche Größe erreicht und werden im Bereich der Jahrgangswälder ausgepflanzt. In einem umfangreichen Beiprogramm erleben die Kinder noch einmal den Lebensraum Wald.

Wichtig für die weitere Entwicklung der Kinder wäre ein weiterer Besuch im WPZ.
Ernährung des Baumes (und auch aller anderen Pflanzen und auch des Menschen)
Umwandlung von anorganischen Stoffen in organische Stoffe, Sauerstoffproduktion als Nebenprodukt.

Nahrungsproduzenten - Nahrungskonsumenten 1. u. 2. Ordnung - Fotosynthese

 

WPZ-Besuch der Klasse 2 im Juni 2011

Am  20. Juni 2011 besuchten die Klassen 2a und 2b der
Albert-Schweitzer-Schule das Waldpädagogische Zentrum.
Den Kindern sollten Erlebnisse und Erfahrungen im Wald
und der unmittelbare Kontakt zur Natur ermöglicht werden.
Wir nahmen am pädagogischen Programm für die zweite Jahrgangsstufe teil.

Am Forsthaus Specht wurden wir von einem Förster begrüßt.

1. Spechte überall
Der Förster stellte das Forsthaus Specht, den Spechtsbach und verschiedene ausgestopfte Spechte vor (Buntspecht, Schwarzspecht, Kleinspecht). Die Kinder halfen, die Spechte zu beschreiben, zu unterscheiden und den Nutzen der Spechte für den Wald herauszufinden.

2. Waldrundgang
Die Kinder erlebten den Aufbau, die Lebensweise und den Lebensraum Baum am Beispiel einer großen Buche.
Ein junger Jagdhund, der sehr verspielt war und den der Förster begleitete, war eine zusätzliche Attraktion.

3. Besuch der Bäumchen im WPZ
Die Schüler erinnerten sich an das Auspflanzen der Kiefern. Sie beobachteten und begutachteten das Wachstum ihrer Bäumchen durch Messen und Zählen der Äste. Das größte Bäumchen wurde von vielen Kindern als ihr eigenes erkannt.

4. Rundgang durch den Wald
Ausgestopfte Tiere in Vitrinen und Plakate halfen uns
heimische Tierarten zu erkennen und zu beschreiben:
Eichelhäher, Reh, Fuchs, Rotkehlchen, Wiesel, Buntspecht, Dachs, Hase, Kaninchen, Krähe, Wildschwein, Eichhörnchen, Kohlmeise

 

Besuch der Klassen 3a und 3b im WPZ am 21.6.2011

Themen:

Wie schon im Vorjahr machten sich beide Klassen im tristen Regenwetter auf, um „ihre“ gepflanzten Bäume und die tierischen Bewohner des WPZ zu besuchen. Groß war die Verwunderung, wie sehr die Eichen nun schon gewachsen waren. Groß war auch die Enttäuschung, dass die beliebten Wildschweine leider nicht mehr zu finden waren – sie sind für eine artgerechte Haltung leider einfach zu groß geworden. Die Mufflons, die gerade ihr Winterfell verloren, die Ziegen und die neu eingezogenen Gänse waren jedoch nicht minder interessant.
Frau Murglat und Frau Möller-Gödde (beide Lehrerinnen der Grundschule Welheim) führten uns auf eine Reise durch den Wald. Wir erfuhren, dass Bäume uns wertvollen Sauerstoff liefern und gewannen erste Einblicke in den Vorgang der Fotosynthese. Für das anschließende Sinneserfahrungsspiel benötigten die Kinder viel Vertrauen in ihre Partner. Jeweils ein Kind führte seinen „blinden“ Partner durch einen Parcours, sei es durch Anweisungen oder eben auch an der Hand. Ganz mutige Kinder liefen den Parcours barfuß und konnten so die unterschiedlichen Bodenarten ganz intensiv erleben.
Anschließend schlichen wir ganz still, dafür aber mit offenen Ohren und Augen durch den Wald. Unglaublich, was es alles zu hören und zu sehen gab! Selbst ein Eichhörnchen huschte vor uns her.
Mit Becherlupen in der Hand machten wir uns nun auf, Kleintiere wie Insekten oder Spinnen zu finden. Wir suchten unter kleinen Laubhaufen, unter dickeren Ästen und fanden viele Insekten, die es nun zu bestimmen galt. Zum Glück hatte Frau Murglat Bestimmungsbücher dabei und half uns dabei, die Namen der verschiedenen Spinnenarten, Goldkäfer und etlichen anderen Insekten herauszufinden. Viel zu schnell verging die Zeit – wir freuen uns jetzt schon auf die Auspflanzaktion im nächsten Schuljahr!

 

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